Telomere

Telomere die Schnürshenkelschutzklappen unserer Lebenszeit

Stelle dir deine Chromosemen und Zellen wie eine Art Schnürsenkel vor. An den jeweiligen Enden sitzen die sogenannten Telomere. Telomere sind dazu da, die Zelle zu schützen und zu erhalten.

Allerdings „franzen“ diese im Laufe des Lebens, ob wir uns nun gesund oder ungesund ernähren, früher oder später aus. Auch verkürzen sie sich bei jeder Zellteilung um ein winziges Stück. Zellen können sich im Laufe Ihres Lebens rund 50 mal teilen. Dies kann die Zelle aber nur solange es noch Telomere gibt. Sind keine Telomere mehr vorhanden, verfällt die Zelle in einen schlafähnlichen Zustand.

Weitere Negativeinflüsse für unsere Telomere sind z. B. chronischer Stress, aber auch das Rauchen. Zigarettenrauch schädigt unser Erbgut, was den Körper dazu veranlasst, sich zu reparieren und Zellen somit öfters zu teilen. Rauchen aber auch Infekte, Krankheiten und Stress bewirken das raschere Teilen einer Zelle. Wichtig: Je häufiger sich die Zelle teilt, desto rascher werden deine Telomere verbraucht und somit deine Lebenszeit verkürzt.

Verändern wir unsere Lebenseinstellung, essen gesünder und treiben Sport, so sollten wir auch unsere Telomere verlängern. Bewiesen wurde dies leider nicht, es hilft jedoch alleine schon den Verfall zu stoppen, wenn man sich für ein gesundes Leben entscheidet.

Jeder Mensch kommt mit unterschiedlich langen Telomeren zur Welt. Menschen mit kürzeren Telomeren sind anfälliger für Krankheiten wie Diabetes etc.

Gelingt es der Forschung Telomere künstlich zu züchten und diese mit den alten Telomeren zu tauschen, würde sich ein neues Zeitalter der Menschheit auftun. Wir könnten mit dieser Methode wahrscheinlich länger leben als uns heute lieb ist.

Es könnte sogar sein, dass die Forschung zur Telomerase sogar den Krebs besiegen könnte. Krebszellen teilen sich und sind quasi nicht aufzuhalten. Sie stellen sogar eine spezielle Telomerase her, die die Teilung dann auch bei extrem kurzen Telomeren ermöglicht und die Enden gepflegt werden. Blockiert man die Teleomerase, hören die Krebszellen auf sich zu teilen.

Meditation und Telomere

Das Wort Meditation stammt aus dem lateinischen und bedeutet übersetzt, nachdenken bzw. überlegen. Wir alle haben bei diesem Wort sofort einen goldenen Buddha vor Augen, der nur vor Lebensfreude strahlt. Und ja, Meditation kann der Weg zur inneren Ruhe und Glück bedeuten. Doch Meditieren kann noch so viel mehr in unserem Körper bewirken.

Bei korrekt angewandter Meditation entstehen in unserem Körper Telomere. Um eine einfache Erklärung dieser wissenschaftlichen Bedeutung herzuleiten, wäre sich diese wie eine Verschlusskappe am Schnürsenkel vorzustellen. Sie haben die Funktion unsere Chromosome „nicht ausfranzen“ zu lassen. Telomere verfügen über keine genetische Funktion. Sie sind DANN-Abschnitte, um den Rest des Chromosens zu schützen.

Telomere halten somit eine gesunde Zellfunktion in Takt. Kurze Telomere können somit Krebs, Rheuma, Schlaganfälle Herzinsuffizienz, Bluthochdruck und Schlaganfälle hervorrufen. Somit kann eine gute Pflege unserer Telomere für eine gesunde Langlebigkeit stehen. Experten gehen davon aus, dass Menschen ein Alter von 125 Jahren bei korrekter Pflege und Herbeileitung von Telemoren schaffen könnten.

Hier ist ein Link zum Thema: LINK

Sport und Telomere

Kennst du das? Eine falsche Bewegung und schon hat man sich gezerrt oder verknackst. Menschen folgen nur noch den üblichen Bewegungsmustern, die sie sich auf Arbeit und Freizeit angewöhnt haben. Immer der gleiche Sitz, die gleichen Handgriffe, alles ist automatisiert. Aber sollte plötzlich ein unerwarteter anderer Bewegungsrhythmus entstehen, so ist der Körper dazu nur schwer im Stande.

Sport ist nicht nur gesund und macht wahnsinnig glücklich, er hilft uns, unser Leben zu verlängern und den meisten Industrie/Alltagskrankheiten entgegen zu wirken. Treiben wir regelmäßig Sport, so vermehren sich unsere Muskeln in unserem Körper. Muskeln schütten hingegen Botenstoffe aus, die den Heilungsprozess im Körper anstoßen. Sport bremst zudem den Alterungsprozess in unseren Zellen. Die Telomere sind häufig bei Sportlern länger als bei Nichtsportlern.

Wie genau jedoch sportliche Aktivitäten die Lebensdauer positiv beeinflussen, ist bis heute nicht durch die Forschung bewiesen. Im Prinzip ist es auch nur zweitrangig, hierfür eine Antwort zu haben, solange wir die Gewissheit haben, dass unser Leben durch Sport definitiv verlängert und verbessert werden kann.

Menschen, die ihr Leben lang regelmäßig Sport treiben, bleiben bis ins hohe Alter fit und gelenkig. Hier sollte man immer den passenden Sport zum passenden Alter finden. Mit 70 Fußballspielen ist möglich, jedoch ist die Verletzungsgefahr natürlich höher als bei einem 25-Jährigen.

Erforschung der Telomere und Auswirkungen auf die Gesellschaft und die der Investitionen

Was hat das ganze nun mit Finanzen und dem eigenen Investment zu tun? Nun ja leben wir länger oder fast „ewig“ so verändern sich auch unsere Lebensgewohnheiten. Denken wir nur an den Megatrend „Silver Society“ wenn das altern extrem verlangsamt werden könnte. Oder stellt euch vor wir werden tatsächlich alle 120 – 150 Jahre alt da würde sich doch das ansparen und investieren in Aktien für ein bis zwei Jahrzehnte „Verzicht“ und „Leben auf Sparflame“ doch deutlich lohnen. Zeit wäre immer noch spürbar in Hülle und Fülle vorhanden.

Auch Raymond Kurzweil der Autor des Buches Menschheit 2.0: Die Singularität naht glaubt an das ewige Leben.

Wer sich über das Thema Alterungsprozess informieren möchte empfehle ich persönlich das Buch Niemals alt!: So lässt sich das Altern umkehren. Fortschritte der Verjüngungsforschung (KörperKulturen). Hierbei behandeln die Autoren Michael Ray und Aubrey de Grey auch sehr intensiv das Thema „Telomere“.

Ich habe selbst ein Buch über die Möglichkeiten der Lebensverlängerung geschrieben. Die Auszüge die du oben bereits gelesen hast sind aus diesem Buch! Ihr könnt es bei Amazon als Ebook bestellen und lesen. (Kindle Abonnenten lesen es übrigens komplett kostenlos).

Disclaimer: Bitte führe diese Anregungen niemals ohne die zusätzliche Ärztliche Beratung, Absprache und Untersuchung eines Facharztes durch. Die Tricks in diesem Buch und dem Blogbeitrag garantieren keine Lebensverlängerung oder Verbesserung. Die Benutzung dieses Buches und die Umsetzung der darin enthaltenen Informationen erfolgt ausdrücklich auf eigenes Risiko.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*